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Main description:
Am 16. Oktober 1846 gab Morton am Massachusetts General Hospital in Boston die erste oeffentlich erfolgreiche AEthernarkose. Diese Sensation verbreitete sich fur die damalige Nachrichtentechnik uberraschend schnell heruber zum alten Kontinent. Noch vor Jahresende wurde in England die AEthernarkose erprobt. In Deutschland fuhrte der Erlanger Chirurg Heydenfelder im Februar 1847 die AEthernarkose ein. Die sturmische Entwicklung der Chirurgie und damit der gesamten operativen Medizin kam in Gang und zeitigte Resultate, die auch heute noch beeindrucken. Wahrend in der deutschen Medizinergeschichte bis in die 30er Jahre unseres Jahrhunderts Chirurgen und Operateure in grosser Zahl Weltgeltung erhielten, finden sich nur sparlich Namen, die mit der Anasthesie zu verbinden sind. Carl Ludwig Schleich (Lokalanasthesie mit Kokain 1892), August Bier (Spinalanasthesie 1898), Franz Kuhn (endotracheale Intubation 1902), Sudeck, Schmidt und Killian leisteten wichtige Beitrage zur Entwicklung der lokalen und allgemeinen Anasthesie - sie blieben jedoch ihr Leben lang Chirurgen. Die Last der Narkose trugen uber viele Jahrzehnte Schwestern, Pfleger und meist die jungsten Assistenten. Sollte je ein Arzt mit dem Gedanken sich getragen haben, die Anasthesie als eigenes Spezialfach zu wahlen - so wie dies in England schon im 19. Jahrhundert moeglich war - musste er rasch erkennen, dass ihm daraus keine materielle Existenz erwuchs. Die Chirurgie dominierte bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei war die Tragweite der mit einer Narkose verbundenen Probleme durchaus auch in Deutschland bekannt.
Contents:
1 Einleitung.- 1.1 Zur Begrundung des Themas.- 1.2 Historischer UEberblick uber die Entwicklung der Anasthesie von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg.- 1.3 Einbindung des Themas in die Zeitgeschichte.- 2 Zielsetzung und methodischer Ansatz.- 2.1 Ermittlung der Biographie Ernst v. d. Portens.- 2.2 Ermittlung des bibliographischen Werks von Ernst v. d. Porten.- 2.3 Kommentar zur Methodik.- 3 Biographie Dr. med. Ernst v. d. Portens.- 3.1 Die Vorfahren.- 3.1.1 Der Vater Dr. med. Maximilian v. d. Porten.- 3.1.2 Die Mutter Adele v. d. Porten, geb. Goldschmidt.- 3.2 Seine Geschwister.- 3.2.1 Dr. med. Paul Maximilian v. d. Porten.- 3.2.2 Walter v.d. Porten.- 3.2.3 Richard v.d. Porten.- 3.2.4 Anna Josephine v.d. Porten.- 3.3 Kindheit, Jugendjahre und Studienzeit Ernst v. d. Portens.- 3.4 Beruflicher und privater Werdegang bis zur Grundung von Der Schmerz.- 3.5 Entwicklung der "anasthesiologischen" Tatigkeit v. d. Portens.- 3.6 Die Grundung von Der Schmerz.- 3.7 Das Leben wahrend der NS-Zeit.- 4 Das bibliographische Werk Ernst v.d. Portens.- 4.1 Die Originalarbeiten Ernst v. d. Portens.- 4.2 Die Referatetatigkeit v. d. Portens.- 4.3 Die Vortrage v. d. Portens vor dem AErztlichen Verein in Hamburg.- 5 Kommentar zur Bibliographie.- 5.1 Die Originalia.- 5.2 Die Referate.- 5.3 Referate und Zitierungen von Arbeiten Ernst v. d. Portens.- 5.3.1 Referate uber die Arbeiten v. d. Portens.- 5.3.2 Zitierungen von Arbeiten v. d. Portens.- 6 Zusammenfassung.- 7 Schlusswort.- 1. Die Schriften v. d. Portens.- 2. UEbriges Schrifttum.- Namenregister.
PRODUCT DETAILS
Publisher: Springer (Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K)
Publication date: November, 2011
Pages: None
Weight: 209g
Availability: Available
Subcategories: Anaesthetics and Pain