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Main description:
Mit der 25. Arbeitstagung des Deutschen Kollegiums flr Psychosomatische Medizin ist der Anlass fur ein Jubilaum, fur einen Festakt gegeben, auf dem die Arbeit der vergangenen Jahre gewurdigt werden kann. Das Leitwort Ihrer Tagung und Ihr Arbeitsprogramm zeigen, dass Sie sich weit mehr vorgenommen haben und - ohne die Erfahrungen der Vergangenheit aus den Augen zu verlieren - Sie orientieren sich an der Frage, was eine Zukunft zum Wohle der Menschen an Nachdenken in der Gegenwart bedeutet. Diese Selbstverpflichtung ehrt das Kollegium flr Psychosomatische Medizin, die Organisatoren, die Referenten und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Ihrer Tagung; denn sie beweisen mit diesem aktiven Interesse, dass jener Pioniergeist, der noetig war, um das Kollegium zu grunden, heute noch vorhanden ist, dass man nicht ruckschauend nur danken will, sondern vorausschauend denken will, um den Pioniergeist auch fur die Zukunft zu erhalten. Und lassen Sie mich deshalb mit den Grussen der Hessischen Landesregierung zugleich den Dank an all jene verbinden, die diesen Geist in den vergangenen 12 Jahren wachgehalten haben und die die Absicht haben, ihn auch fur die Zukunft lebendig zu erhalten. Die grundlegende Idee der psychosomatischen Medizin wird wahrend dieser Jubi laumsveranstaltung und in der Anlage Ihrer Arbeitstagung, so meine ich, beson ders deutlich. Die grundlegende Idee kommt zum Tragen, dass sich fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse in der lebendigen Beziehung zu lebendigen Sub jekten - ich zitiere - zu bewahren haben. An sich eine Binsenwahrheit, und offen kundig, aber notwendig sie zu betonen und zu unterstreichen.
Contents:
Einfuhrung.- I. Plenarvortrage.- Richtlinien des arztlichen Handelns auf der Intensivstation.- Die Intensivstation - Chance zum Neubeginn?.- Wie gesund sind Gesunde?.- Von der Bekampfung der Krankheit zur Erhaltung der Gesundheit - Paradigmenwechsel?.- Paradigmawechsel - Wirklichkeit liegt nicht vor, sondern wird von uns erzeugt.- Streben nach Gesundheit im kommenden 21. Jahrhundert.- Der Arzt, sein Patient und die Krankheit; die Technologie und das Team - das System!.- 1980-2005: 25 Jahre Psychosomatische Abteilung an einem Allgemeinkrankenhaus - Ein Ruckblick.- II. Der Arzt, sein Patient und die Krankheit; die Technologie und das Team; das System (Symposiumsbeitrage).- 1. Der Arzt.- Konzept und Ausfuhrung der Research- und Trainingsseminare: Balints Beitrage zur Forschung.- Wie kann Balint-Gruppenarbeit angemessen mit empirischen Forschungsansatzen untersucht werden?.- Empirischer Vergleich zur Leitungstechnik - Wieviel sprechen Leiter und Teilnehmer in Selbsterfahrungs- und Balint-Gruppen?.- Zur Entwicklung von Teilnehmern an einer Balint-Gruppe - Eine quantitative Verlaufsuntersuchung an Krankenschwestern auf einer Schwerkrankenstation.- Kommunikationsforschung fur die Praxis - Bemerkungen zum Arzt-Patient-Gesprach aus sprachwissenschaftlicher Sicht.- Wie gesund fuhlt sich der Arzt, wenn er die Anforderungen eines Krankenhauses erfullt?.- Darf der Unterricht fur Psychosomatik und Psychotherapie eigentlich Spass machen?.- Sinnvolle Orientierungen im vorklinischen Studienabschnitt.- Dokumentation: Aus-, Weiter- und Fortbildung der Gesundheitsberufe.- Der Aufbau von Anamnesegruppen in Heidelberg 1979-1982: Ein Beispiel studentischer Eigeninitiative in der Ausbildung zum Arzt.- Gekonnt zwischen den Stuhlen - Studentische Tutoren aus der Sicht des Supervisors.- Wahrnehmungsschulung in Anamnesegruppen.- 2. Die Brucke.- Was bedeutet der Ausdruck fur das menschliche Bewegen?.- Der Leib als Projektionsraum - Vorgestalt, Konkretion, funktionelle Entspannung "boeser" Objekte.- Grundung einer Arbeitsgruppe "Subjektive Anatomie - Funktionelle Entspannung".- 3. Der Patient.- Koerpergeschehen und Neurose am Beispiel eines Patienten mit Herzneurose und koronarer Herzkrankheit.- Selbstwahrnehmung koerperlicher Belastung bei Infarktpatienten.- Autogenes Training - Als Begleitbehandlung zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung bei stationar internistischen Patienten.- Hypochondrie und Objektbeziehungstheorie am Beispiel der AIDS-Phobie.- Reaktionen auf den Reaktorunfall von Tschernobyl.- Instrumentalisierung - Krankmachende Abwehr oder gesundheitserhaltendes Coping?.- Wie adaptiv sind Adaptationsprozesse? Zur Bestimmung von Kriterien und Zielen von Bewaltigungsprozessen.- Zur Adaptivitat von Kontrolluberzeugungen - Empirische Befunde bei Patienten mit Krebserkrankungen, lumbalem Bandscheibenvorfall und chronischen Schmerzsyndromen.- Die Zerstoerung des Koerperbildes bei Frauen mit Brustkrebs (Motivation zur plastischen Rekonstruktion).- Ausgewahlte Aspekte der Lebensbewaltigung in 3 Generationen.- 4. Die Krankheit.- Die Krankheit; Schmerz und Rheuma (Vorbemerkung).- Schmerz und Rheuma - Einfuhrung in das Thema.- Der psychorheumatische Schmerzpatient.- Verhaltenstheorie chronischer Schmerzen: Bemerkungen zu AEtiologie und Therapie.- Gruppenbehandlung von Patienten mit chronischen Ruckenschmerzen - Eine Untersuchung in allgemeinmedizinischen Praxen.- Von der stationaren zur ambulanten komprehensiven Betreuung chronisch Kranker: Das Beispiel chronische Polyarthritis.- 5. Die Technik.- Die subjektiven Krankheitsvorstellungen eines 12 Jahre alten Patienten mit Morbus Crohn.- Das familiale Bezugssystem von Tumorpatienten im Hinblick auf die Strahlentherapie.- Stationare psychoanalytische Psychotherapie bei einer Patientin mit chronischem Schmerz.- Ansatze zur Typologisierung der inneren Objektwelt essgestoerter Patienten mit Hilfe der Grid-Technik.- Objektbeziehungen von Hepatitispatienten wahrend der Akutbehandlungsphase im Spiegel des Repertory-Grids.- Anwendung der Grid-Technik zur Erfassung von Selbstkonzepten in Familien.- Veranderung von Konstruktsystemen im Verlauf einer Verhaltensund einer Gesprachstherapie.- Kennzeichen qualitativer Datenerhebung in der Tradition der Personal Construct Theory.- Der Repertory-Grid in der Arbeit mit dem Patienten und dem Kollegen.- Anhang: Traumforschung.- Schlafstoerung und Traum - Ansatz und erste Ergebnisse zur psychosomatischen Traumforschung.- Zur Erlebniswirksamkeit von perinatalen Einflussen im Traum, im Koerpererleben und in der Phantasie.- 6. Das Team.- Integration des psychosomatischen Verstandnisansatzes in die internistische Routineversorgung - Ein Koelner Versuch.- Entwicklung der Beziehungen im Team und zu den Patienten.- Was kann die Innere Medizin in der intensiven Kooperation mit der Psychosomatik gewinnen? Erwartungen und Realitat in der Sicht des internistischen Oberarztes.- Wie entwickelt sich die "emotionale Arbeit"?.- Das Konzept in der Realitat: Gewinn, Schwierigkeiten und Belastungen in der Sicht der Stationsarzte.- Zur Entwicklung einer integrierend-psychosomatisch arbeitenden Abteilung in Berlin.- Anhang: Psychodermatologie.- Dermatosen bei Adoptivkindern aus der Dritten Welt.- Besonderheiten des therapeutischen Umgangs mit Neurodermitispatienten, dargestellt am Beispiel der analytischen Psychotherapie einer Studentin.- Chromhidrosis - ein Fallbericht.- Verhaltenstherapeutische Behandlungsansatze bei Psoriasis vulgaris - Erste Ergebnisse einer kontrollierten Therapievergleichsstudie.- Psychosomatische Therapieansatze im Rahmen der stationaren Therapie Hautkranker - Bilanz einer interdisziplinaren Zusammenarbeit.- Anhang: Immunologie.- Immunologische Grundlagen der Psychoneuroimmunologie.- Psychotherapie einer Patientin nach Nierentransplantation.- 7. Das System.- 7.1 Krankenhaus.- Soziologische Aspekte des arztlichen Handelns auf traditionellen und psychosomatischen Krankenhausstationen.- Zum Problem der Kanalisierung des Krankheitsverstandnisses von Herzinfarktpatienten: Der Umgang mit dem "Normalisierungsschub" im UEbergang von der Intensiv- auf die Normalstation.- Zur subjektiven Belastung und zum Persoenlichkeitsbild des Pflegepersonals einer internistischen Intensivstation.- Der Einfluss medikamentoeser Verordnungen auf den Krankheitsprozess am Beispiel der Gabe von Schilddrusenhormonen.- Symptomzentrierte ambulante Gruppentherapie der Bulimie.- 7.2 Familie.- Familienforschung und Familientherapie - Einfuhrung.- Ehepaar- und Familientherapie durch den Hausarzt.- Familienperspektiven in der psychosomatischen Konsiliar- und Liaisonarbeit. Das Beispiel der Turken.- Zur Technik der systemischen Einzeltherapie.- SYMLOG: Eine Moeglichkeit zur Selbst- und Fremdbeschreibung von Familien. Erste Erfahrungen und Validierungen.- Die Fahigkeit zu Liebe und Partnerschaft: Bedingungen ihrer Entwicklung und ihres Scheiterns aus empirischer Sicht.- Familienarbeit und stationare Psychotherapie - Verlaufsbeobachtung und Kontrolle mit dem Familienbrett.- 7.3 Allgemeinmedizin.- Benoetigt die Allgemeinmedizin eine eigene Methodik fur die Behandlung psychosomatisch Kranker?.- Probleme des Allgemeinarztes beim Umgang mit psychosomatisch Kranken.- Psychosomatische Stoerungen: Epidemiologie in der Allgemeinmedizin.- Familienmedizin und die Kontinuitat der hausarztlichen Betreuung.- Einstellungen von Patienten zu Gesprach und Technik in der Medizin.- Kranksein und Gesundsein im gemeindenahen Verbund.- III. Der Weg zum Jahr.- Mitwirkung von Studenten.- Traumerhebung in der Praxis - Have you had your dream tonight?.- UEberblick der Eindrucke zur 25. Arbeitstagung des DKPM aus der Sicht der Ressource-Personen.- Gedanken zum Symposium "Unterrichtsforschung zum einstellungs- und verhaltensmassigen Lernen".- Bericht uber das Symposium "Die Grid-Technik in der klinischen Praxis".- Bericht uber das Symposium "Die Grid-Technik in der klinischen Praxis".- Stellungnahme der Ressource-Personen des Symposiums "Psychodermatologie".- Beschreibung des Symposiums "Allgemeinmedizin".- Studentensichtweise zum Symposium "Krankheitsverstandnis und Arbeitsorganisation im Krankenhaus".- Das Symposium, der Experte, die Sprache - Ressource-Person: Mechanismus einer Annaherung.- Studentischer Eindruck der Tagung des DKPM, 13.-15.11.1986.- Eine abschliessende Beurteilung.- Danksagung an die Veranstalter.- Verzeichnis der studentischen Ressource-Personen.
PRODUCT DETAILS
Publisher: Springer (Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K)
Publication date: December, 2011
Pages: 624
Weight: 979g
Availability: Available
Subcategories: Anaesthetics and Pain, Diseases and Disorders, General Practice, Oncology, Psychotherapy