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Statistische Urteilsbildung
Erlautert an Beispielen aus Medizin und Biologie
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Main description:

Die Notwendigkeit statistischer Arbeitsweisen fur die Erkennung von Fehlermoeglichkeiten einfacher "Eindrucksurteile" ist heute in der Medizin allgemein anerkannt. Es nimmt daher nicht wunder, wenn die mathematische Statistik als Hilfswissenschaft auch das aussere Bild medizinischer Ze~tschriften beeinflusst und in zunehmendem Masse mathematische Formeln in medizinische Abhandlungen Eingang finden. Die Meinung der Leser allerdings ist angesichts einer solchen Ent wicklung geteilt. Wenn einerseits Scheu und Ablehnung gegenuber mathematischer Ausdrucks- und Arbeitsweise bestehen, so mag dies berechtigt sein, soweit es sich um deren kritiklose, uberflussige oder methodisch unbekummerte Anwendung handelt. Andererseits aber ist eine Ablehnung dort fehl am Platze, wo die Mathematik tragendes Bauelement der Beweisfuhrung einer wissenschaftlichen Darlegung ist oder sein sollte. Die sinnvolle Nutzanwendung mathematisch-statisti scher Arbeitsmethoden begegnete bislang zwei Schwierigkeiten: Einer seits ist die mathematisch-statistische Literatur nicht frei von begriff lichen Unklarheiten und Widerspruchen, die sogar gelegentlich ins medizinische Schrifttum Eingang gefunden haben und die Anwendung statistischer Methoden erschweren. Andererseits fallt es dem Mediziner, der sich lediglich mit mathematischen Schulkenntnissen das Gebiet erarbeiten muss, nicht leicht, zu jenen gedanklichen Abstraktionen vor zudringen, die nun einmal die Voraussetzung fur das Verstandnis der in der mathematischen Statistik notwendigen Symbole sind. Um diese Diskrepanz zu mildern, muss der Leser einerseits fur die mathematische Ausdrucksweise aufnahmebereit gemacht werden. Andererseits muss der mathematische Stoff sorgfaltig ausgewahlt und fur die Fassungs kraft des Mediziners zubereitet sein.


Contents:

I. Bearbeitung einer Beobachtungsreihe fur ein ganzzahliges Merkmal.- II. Behandlung einer kurzen Beobachtungsreihe mit stetigem Merkmal.- III. Aufbereitung umfangreicheren statistischen Materials mit stetigem Merkmal.- IV. Normalverteilungen.- V. Die normierte Gausssche Verteilung.- VI. Normalverteilungen zweiter Art.- VII. Zwei Anwendungen der gleitenden Durchschnitte.- a) Herausarbeitung einer Haufigkeitsverteilung aus einzelnen Beobachtungspunkten ihrer Summenlinie.- b) Herausarbeitung eines Trends aus nichtaquidistanten streuenden Beobachtungswerten.- VIII. Korrelation zweier Beobachtungsreihen.- a) Einfuhrung des Korrelationskoeffizienten.- b) Die beiden Beziehungsgleichungen.- c) Aufspaltung in deterministischen und aleatorischen Bestandteil.- d) Einfache Rechnungen auf "Mittelwerts-" und "Streuungsstufe".- e) Synthetische Beispiele zur Veranschaulichung von Korrelationen.- f) Hinweis auf das Lag-Problem.- IX. Korrelation zwischen drei Beobachtungsreihen.- X. Korrelation bei einer zweiparametrigen Haufigkeitsverteilung.- XI. Bemerkungen uber den Gebrauch der einfachsten Korrelationstabellen mit zwei oder drei Spalten und Zeilen.- XII. Zweiparametrige Normalverteilungen erster und zweiter Art.- a) Normalverteilungen erster Art mit zwei Parametern.- b) Normalverteilungen zweiter Art mit zwei Parametern.- c) Reduktion auf einen einzigen Parameter.- XIII. Die Methode der Pruffunktionen.- a) Mittelwert ?.- b) Streuung ?.- c) Anwendung der ?2-Funktion zur Fehlerbeurteilung an Hand von Doppel- und Mehrfachbestimmungen.- d) Prufgroesse % MathType!MTEF!2!1!+-
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% aHXoqyaeaacqaHdpWCaaaaaa!3966!$$\frac{\alpha }{\sigma }$$.- e) Anwendung der t-Funktion auf die sogenannte "signifikante Differenz".- f) Prufgroesse % MathType!MTEF!2!1!+-
% feaagCart1ev2aaatCvAUfeBSjuyZL2yd9gzLbvyNv2CaerbuLwBLn
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% aHdpWCdaWgaaWcbaGaaGymaaqabaaakeaacqaHdpWCdaWgaaWcbaGa
% aGOmaaqabaaaaaaa!3B63!$$\frac{\alpha }{\sigma }$$.- XIV. Die drei kombinatorischen statistischen Schlusse und ihre Anwendung.- a) Urteilsbildung uber die absoluten und relativen Haufigkeiten mittels der drei Schlussweisen.- b) Urteilsbildung uber die statistischen Masszahlen ?, ? und ? mittels des Transponierungsschlusses.- c) Urteilsbildung uber empirische Korrelationskoeffizienten mit dem Transponierungsschluss.- d) Grundsatzliches zu den statistischen Schlussweisen.- XV. Die Betrachtungsweise der Vertrauens- und Mutungsgrenzen.- XVI. Verfahren zur Beurteilung einer sehr geringen Korrelation.- a) Prufung eines Einzelfeldes.- b) Prufung zweier Felder (Differenzprobe nach E. Weber).- c) Prufung der Felder auf einer Diagonalen (nach v. Schelling).- d) Gleichzeitige Prufung samtlicher Felder der Korrelationstabelle.- e) Zusammenhang mit der Lexisschen Dispersionstheorie.- Wurzeltafel.


PRODUCT DETAILS

ISBN-13: 9783642527395
Publisher: Springer (Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K)
Publication date: July, 2012
Pages: 212
Weight: 332g
Availability: Available
Subcategories: General Issues, General Practice

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