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Main description:
Nicht zuletzt durch die analytischen Leistungen der Naturwissenschaften wurde unser Weltbild in immer mehr und kleinere Fraktionen zerlegt. So mag es nutzen, sich wieder um das Komplexe und Ganzheitliche zu kummern, um Interdisziplinaritat und Synoptik. In seinem neuesten Buch untersucht Rupert Riedl die Struktur- und Funktionszusammenhange, die wir als "komplex" bezeichnen. Er analysiert auf brilliante Art und Weise die Bestimmung, das Auftreten, die Bedeutung und letztlich den fachlichen Umgang mit der Komplexitat.
Contents:
1 Wovon die Rede sein wird - eine Einfuhrung.- A UEber den Gegenstand.- 1 UEber Komplexitatsforschung heute.- a) die Biologen.- b) die anorganischen Wissenschaften.- c) die Situation.- d) die Paradigmen.- 2 Was kennzeichnet und was bedeutet Komplexitat.- a1-2) eine Definition.- b) das Auftreten.- c) die Bedeutung.- d1-2) zum fachlichen Umgang.- 3 Warum gerade Strukturen?.- B UEber die Methoden.- 1 Morphologie, Systemtheorie und Gestalt.- a) Morphologie.- b) Systemtheorie.- c) Gestalt.- 2 Strukturalismus und Funktionalismus.- a) Strukturalismus.- b) Funktionalismus.- c) der Wechselbezug.- 3 UEber Erkennen, Erklaren und die,EE`.- a) die Evolutionare Erkenntnistheorie.- b) der Prozess des Erkennens.- c) der Prozess des Erklarens.- 4 Biologie als Rahmen des Konzeptes.- a) Methoden der Biologie.- b) Denk-und Naturmuster.- c) uber Biologismus.- d1-3) die Gradienten.- e) die Vermengung.- 2 Welt und Erkenntnis als Problem.- A Was uns vernunftig erscheint.- 1 Was mit dem Bewusstsein entstanden ist.- 2 Die denkbaren Begrundungen des Erkennens.- a) transzendente Begrundung.- b) transzendentale Begrundung.- c) evolutionare Begrundung.- 3 Anschauungsformen versus Kommunikation.- a) Adaptierung.- b) Grenzen.- c1-3) die Entwicklung.- B Wie Kenntnis erworben wird.- 1 Die Ebenen des Kenntnisgewinns.- a) Aufbau.- b) Zweiseitigkeit.- c) Iteration.- d) Schraubenprozesse.- 2 Was sich daraus uber diese Welt wissen lasst.- 3 Wozu solcherart Kenntnis dient.- C Welcherart Kenntnis wir nun besitzen.- 1 Konstruktion und Wirklichkeit.- a) Konstruktion.- b) Verlasslichkeit der Einsichten.- c) die Welt im Hintergrund.- 2 Emergenz, Vorstellung und Sprache.- a) Emergenz.- b) Phasenubergange.- c) Sprache.- d) Logik.- 3 Erkennen und Erklaren.- al-2) terminologische Fragen.- bl-3) das Gemeinsame.- cl-3) Unterschiede.- 3 Die Systeme des Erkennens.- A Bedingungen des Wahrnehmens.- 1 Wahrnehmen ist Problemloesen.- 2 Grundlagen von Assoziation und Konditionierung.- 3 Der UEbergang zu den kognitiven Prozessen.- B Die Verrechnung sukzedaner Koinzidenzen.- 1 Die Zusammensetzung des Algorithmus.- 2 Welches der Grund des Erfolges ist.- 3 Worin die Mangel gelegen sind.- 4 Wie man die Mangel uberwindet.- C Die Verrechnung simultaner Koinzidenzen.- 1 Die Zusammensetzung des Algorithmus.- a) Invarianten.- b1-5) Gestaltwahrnehmung.- c) Strukturhierarchien.- 2 Welches die Grunde des Erfolges sind.- a) Voraussichten.- b) Methoden.- 3 Welches die Mangel des Programmes sind.- al-3) Ursachen.- b1-3) Folgen.- 4 Wie diese Mangel zu uberwinden sind.- a) Sensorium.- b1-3) Sprachdenken.- D UEber Strukturen und Klassenhierarchien.- 1 Das Werden des Gedachtnis.- a) Einpragung.- b) Intermodalitat.- c) Wiedererkennen.- 2 Felder von AEhnlichkeiten.- 3 UEber Struktur-und Klassenhierarchien.- a) Vorgang des Erkennens.- b) Muster der Klassenbegriffe.- c1-4) Zusammenhang mit den Strukturbegriffen.- 4 Die Strukturierung des Erkannten.- A Eine Theorie von der Welt.- 1 Die hierarchische Struktur der Dinge.- a) Bauform dieser Welt.- b) Anleitung des Denkens.- 2 UEber Wandel und Werden.- a) was wandelt sich.- b1-2) unter welchen Umstanden.- c) was geschieht dabei.- 3 Die allgemeinsten Groessen.- a) Entropieproblem.- b) Stabilitatsniveaus.- cl-3) Energie-Informationszusammenhang.- B Die Ordnung der Dinge.- 1 Der Prozess der wechselseitigen Erhellung.- a) Begriffsgeschichte.- b1-3) Beispiele.- c1-4) Struktur des Paradigmas.- dl-3) Entkraftung des Zirkularitatsvorwurfs.- 2 Die drei Grundformen komplexer AEhnlichkeit.- al-2) vermeintliche Identitat.- b1-2) die Analogie.- c) die Metapher.- 3 Die vier Grundformen komplexer Ordnung.- a) Norm.- b) Interdependenz.- c) Hierarchie.- d) Tradierung.- C Die Prinzipien der Morphologie.- 1 Das Theorem der Homologie.- a) Ausgrenzung der Analogie.- b1-2) Homologiekriterien.- c1-2) deren Synthese.- dl-3) Ruckfuhrung auf ein Theorem der Wahrscheinlichkeit..- e1-4) Formen der Homologie.- f) Homologie-Auffassungen.- 2 UEber Typus und Bauplan.- al-4) Formen der Typus-Konzepte.- bl-2) Begriff des Bauplans.- 3 Eine Theorie von Phan und Merkmal.- al-4) Merkmalswahrnehmung.- b1-3) der Vorgang seiner Optimierung.- D Die Prinzipien der Systematik.- 1 Das Wageproblem.- al-3) Versuchte Vereinfachung und deren Voraussetzungen.- b1-3) Die Kategorien der Merkmale.- 2 Die Optimierung der Klassenbegriffe.- al-2) Grade der Trennscharfe.- b) Wechseloptimierung von Feld und Merkmal.- 3 Die Natur des Naturlichen Systems.- a) das Leseproblem.- b) die Natur des Naturlichen Systems.- 5 Die Systeme des Erklarens und Verstehens.- A Die Bedingungen und ihre Anlagen.- 1 Die Vorbedingungen.- 2 Die Hypothesen uber Ursachen und Zwecke.- al-3) Hypothese von den Ursachen.- bl-3) Hypothese vom Zweckvollen.- 3 Der Menschenverstand und die Intuition.- a) Menschenverstand.- b) Intuition.- 4 Die Psychologie des Erklarens und Verstehens.- B Wandel in der Kulturgeschichte.- 1 Die Ansatze in unserer Kultur.- 2 Antike und Mittelalter.- al-3) Empirismus.- b) Rationalismus.- 3 Die Neuzeit.- a) Empirismus.- b) Rationalismus.- 4 Die Konzepte des Verstehens in der Gegenwart.- a) Gesamtursache.- b) finale Betrachtungsweise.- C Die Konditionen des Erklarens.- 1 UEber das kausale Erklaren.- a) Erklarungsbegriff im Alltag.- b1-3) fachliche Bedingungen.- cl-3) komplexe Systeme.- 2 Die doppelte Pyramide des Erklarens.- a) die Struktur.- b) die Wechselseitigkeit.- 3 Die drei Wege: Vermuten, Erklaren und Entstehen.- D Die Formen des Verstehens.- 1 UEber teleologisches Erklaren.- al-3) Abgrenzung des Begriffs.- b) Entelechie.- 2 Das Verstehen von Handlungen.- 3 Das Verstehen in den Geisteswissenschaften.- 6 Die Strukturierung des Erklarten und Verstandenen.- A Der Weg zu einer dynamischen Welterklarung.- 1 Entstehung des Anorganischen.- a) Ewige, unveranderliche Welt.- b) Entwicklung der Welt.- 2 Entstehung der Organismen.- a) Eingreifen von Demiurgen.- b) Umbruch zum dynamischen Weltbild.- 3 Paradigmen von der Herkunft der Vernunft.- a) als vorgegebenes Prinzip.- b) als evolutionar entstanden.- B Die Ordnung der Ursachen.- 1 Die Reduktion der Ursachen-Konzepte.- a) die Galileische Revolution.- b) das Christentum.- cl-3) der materialistische Reduktionismus.- dl-3) der idealistische Reduktionismus.- 2 Ursachen und Wachsen der Geschichtlichkeit.- al-3) von der Ursache zur Vorbedingung.- bl-4) Facherung der Bedingungen und Folgen.- cl-2) Bifurkationen und Alternativen.- 3 Vier Wechselwirkungen, vier Ursachenformen.- a) Ursachen des Wandels.- b) Funktionen.- C Die Prinzipien des Erklarens.- 1 Erklarungsmodelle im Anorganischen.- al-2) die kosmische Evolution.- b1-2) die chemische Evolution.- cl-2) Evolution geomorphologischer Strukturen.- 2 Evolutionstheorien im Organischen.- a) die fruhen Vorstellungen.- bl-5) Evolutionstheorie der Neuzeit.- cl-2) Der Darwinismus.- dl-2) der Neodarwinismus.- el-2) Die Synthetische Theorie.- f1-2) Systemtheorie.- 3 Erklarungsmodelle im Organischen.- al-2) in der Physiologie.- bl-2) in der Verhaltenslehre.- cl-2) fur organismische Bauteile.- dl-3) fur die Evolution.- el-2) in der OEkologie.- D Die Prinzipien des Verstehens.- 1 Erklarungsmodelle menschlichen Verhaltens.- al-2) in der Psychologie.- bl-2) in der Soziologie.- 2 Erklarung von Artefakten mit Genealogien.- al-2) in Urgeschichte und Archaologie.- bl-2) in Philologie und Sprachwissenschaften.- cl-2) in den Geschichtswissenschaften.- dl-2) in der Kunstgeschichte.- 3 Erklarung zivilisatorischer Institutionen.- al-2) ein Beispiel aus der Wirtschaft.- bl-2) eines aus der Rechtstheorie.- 7 UEbersicht und Ausblick.- A UEber die Einheit von Welt und Erkenntnis.- 1 UEber Ausstattung, Sprache und Kultur.- 2 Die Systeme des Erkennens und die Strukturen der Welt.- B UEber die naiven und die boesen Tauschungen.- 1 Kann Erklaren Erkennen ersetzen?.- 2 UEber Herkunft, Art und Steuerbarkeit der Verluste.- Namensverzeichnis.
PRODUCT DETAILS
Publisher: Springer (Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K)
Publication date: October, 2012
Pages: 380
Weight: 587g
Availability: Available
Subcategories: Biochemistry, General Issues, General Practice