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Main description:
Stetig ansteigende Kosten und die zunehmende Knappheit der zur Verfugung stehenden Ressourcen stellen unser Gesundheitswesen vor Herausforderungen. Priorisierung zielt auf eine gerechtere Verteilung medizinischer Leistungen, indem sie die Entscheidung, welche Leistungen vorrangig zu gewahren und welche nachrangig sind, auf eine breite demokratische Basis stellt und eine verdeckte Rationierung vermeidet.
In dem vorliegenden Band werden erstmalig Priorisierungskriterien aus dem Blickwinkel der massgeblichen Disziplinen diskursiv eroertert. Die Schrift bietet einen Einblick in die Arbeit der interdisziplinaren DFG-Forschergruppe 655, aus der die Beitrage stammen, und regt zur weiteren Diskussion an.
Contents:
C. Katzenmeier: Kriterien der Priorisierung medizinischer Leistungen - Massgaben des Rechts.- H. Raspe: Wirksamkeit, Nutzenchancen und Schadenrisiken medizinischer Interventionen.- D.R. Friedrich, B. Schoene-Seifert: Wirksamkeit und Nutzen bei der Priorisierung medizinischer Leistungen.- E. Nagel, K. Alber, B. Bayerl: Evidenzbasierte Medizin - Grundlage fur eine Prioritatensetzung im Gesundheitswesen?- S. Huster, A. Bohmeier: Evidenzbasierung als Priorisierungskriterium im Krankenversicherungsrecht.- S. Felder: Kosten-Nutzen-Verhaltnis als Rationierungskriterium.- A. Klonschinski: Das Kosten-Nutzen-Verhaltnis als Priorisierungskriterium? Eine philosophisch-dogmenhistorische Betrachtung des oekonomischen Paradigmas der Wertmaximierung.- B. Schoene-Seifert, D.R. Friedrich: Priorisierung nach Dringlichkeit? Kritische UEberlegungen zur Rule of Rescue.- A. Bohmeier, B. Schmitz-Luhn: Dringlichkeit und die "Rule of Rescue" im Recht.- G. Dannecker, A.F. Streng: Die Bedeutung des "Nikolaus-Beschlusses" fur die Priorisierungsdebatte.- G. Dannecker, A.F. Streng, T.M. Ganten: Zur Reformbedurftigkeit des gegenwartigen Allokationsmodus fur postmortal gespendete Lebern - Vom "Sickest First"-Prinzip zum "Most Lives Saved"-Ansatz.- M. Lauerer, C. Baier, K. Alber, E. Nagel: Berucksichtigung der Erfolgsaussicht bei der Allokation von Spenderlebern.- L. Schwettmann: Wird alles, was Spass macht, besteuert? Moeglichkeiten und Grenzen der Berucksichtigung von Eigen verantwortung bei der medizinischen Versorgung am Beispiel von UEbergewicht und Fettleibigkeit.- S. Huster: Die Berucksichtigung des Selbstverschuldens in der Gesetzlichen Krankenversicherung.- A. Doerries, D. Arnold: Kurzzeitiger Spass? Langfristige Zufriedenheit! Eigenverantwortung und Solidaritat am Beispiel von UEbergewicht.- K. Alber, B. Bayerl: Das Kriterium Eigenverantwortung in der Allokationsdebatte - Wie frei sind wir in Bezug auf unser Gesundheitsverhalten wirklich?- S. Huster: Alter als Priorisierungskriterium.- D.R. Friedrich, B. Schoene-Seifert: Das Alterskriterium aus Sicht der Ethik.- M. Ahlert, H. Kliemt: Unverrechenbare Werte, verrechnende Prioritaten.- W. Lubbe: Kein empirischer Weg zu Priorisierungstabellen - Kritische Anmerkungen zur Idee, "Bewertungsdimensionen" im Ruckgriff auf "Stakeholder-Praferenzen" zu gewichten.- A. Bohmeier, B. Schmitz-Luhn: Divergierende Prinzipien in der GKV: Wertdimensionen, Praferenzen und Demokratie.- A. Diederich, M. Schreier: Priorisierungskriterien in der gesundheitlichen Versorgung - Was meinen die Burger?.
PRODUCT DETAILS
Publisher: Springer (Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K)
Publication date: March, 2013
Pages: 314
Weight: 631g
Availability: Available
Subcategories: Public Health
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